Flos
FLOS, das ist in erster Linie eine Art Poesie des Lichts. Die Firma FLOS wird 1962 in Italien mit dem Ziel gegründet, moderne Leuchten mit hohem Designinhalt für den Wohnbereich herzustellen. Von Anfang an sind die Castiglioni-Brüder Achille und Pier Giacomo verantwortlich für die Entwicklung neuer Beleuchtungskonzepte. Sie bleiben für die nächsten drei Jahrzehnte maßgebend für viele FLOS-Entwürfe und erschaffen dabei wahre Design-Ikonen, die die Art und Weise, Licht zu denken und zu machen, nachhaltig gewandelt haben. Ende der 1980er beginnt die Zusammenarbeit mit Designern der Neuen Schule, wie Philippe Starck. Es folgen Jasper Morrison, Konstantin Grcic, Marc Newson, Antonio Citterio, Marcello Ziliani, Marcel Wanders, Sebastian Wrong, Laurene Leon Boym, Piero Lissoni, Rodolfo Dordoni, Tim Derhaag, Johanna Grawunder, Joris Laarman, Knud Holscher, Barber & Osgerby, Patricia Urquiola, Paul Cocksedge und Ron Gilad. Durch solch visionäre Partnerschaften mit den größten Designern der internationalen Szene
und die gleichzeitige Fähigkeit, neue Talente zu entdecken und soziale und kulturelle Wandlungen zu erkennen und aufzugreifen,
gelingt es FLOS, sich und seine Produkte stets weiter zu entwickeln und dennoch den anfänglichen Prinzipien treu zu bleiben. So zählen eine große Vielfalt verschiedener Formen, in allen denkbaren Variationen, vom einfachsten bis zum Luxusmodell inzwischen zu den Hauptcharakteristika von FLOS. Die Produktpalette enthält Leuchten, wie die Luminator und die Toio der Gebrüder Castiglioni, die Parentesi von Achille Castiglioni und Pio Manzù, die Drop von Marc Sadler oder die May Day von Konstantin Grcic, die längst in die Geschichte des internationalen Designs eingegangen sind, und das nicht zuletzt durch ihren scheinbar universellen Reiz. Dies belegen auch die zahlreichen Ehrungen, wie die fünfmalige Auszeichnung mit dem Compasso d’Oro, die FLOS in den vergangenen Jahren für seine Arbeit erhalten hat. Neben der Produktion von Leuchten entwirft das Unternehmen auch ganze Beleuchtungssysteme für Architektenkunden, die den jeweiligen Innen- oder Außenbereichen angepasst sind. Unter den jüngsten Projekten finden sich der Palazzo Grassi in Venedig, das Hotel InterContinental in Genf und die Archive der Stadt Amsterdam.
