Clemens Tissi
objects designed by clemens tissi
Zurück zum Anfang.
Clemens Tissi, das letzte Jahrzehnt als Designhändler in der Potsdamer Strasse in Berlin aktiv, macht dort weiter wo er angefangen hat: mit der Gestaltung von Objekten.
Aus der Sicht von Clemens Tissi war Beschäftigung mit der Geschichte des Designs, mit Vintage Design, während der letzten fünfzehn Jahren wichtig und berechtigt in der Findung einer neuer Wertschätzung vergangener Positionen. Vintage war eine Haltung. Vintage ist aber mehr und mehr zu einer Mode geworden und verursacht als solche eigenartige Auswüchse; Re-Editionen alter Entwürfe in teils neuen Materialien, ein zunehmendes Missverständnis von Design als Kunst und die daraus resultierenden Entwürfe. Vintage wurde mehr und mehr zu Regression, Angst vor dem weiterführen der Moderne, Unsicherheit in formalen Fragen. Es scheint an der Zeit zu sein auf die Regression mit Progression zu antworten... das jedenfalls ist der Schluss, den ein Designhändler aus seiner mehr als zehnjährigen Arbeit mit Vintagedesign zieht, um sich nun also wieder seiner ursprünglichen Tätigkeit als Entwerfer zu widmen.
Die neuen, eigenen Objekte entziehen sich durch die Wahl des Materials (MDF von Hand lackiert in weiß oder lichtgrau) der Gefahr einer Überlagerung theoretischer und formaler Fragen durch Oberflächenthemen, Hightechherstellung und der Erschöpfung in Materialoriginalität. Sie widmen sich allein den fragen nach Körper, Fläche, An- und Abwesenheit von Volumen, Licht und Reflektion; Architektonischen Fragen also. Die Referenz der Objekte liegt nicht an einem bestimmbaren Punkt auf Design oder Architekturgeschichtlicher Linie, sie bewegen ihren Standort spielerisch und vermeiden eine Festlegung in einseitig formaler Bezugnahme.
objects: Lichtkiste und Stapellicht
Die zwei Leuchten 'Lichtkiste', eine Tisch- oder Bodenleuchte und 'Stapellicht', eine Stehleuchte, sind modellhaft architektonische Körper, aus denen Licht fällt. Das für Leuchten unübliche Material, lackiertes MDF, ermöglicht einen direkten Zugang zu den Themen Volumen und Fläche, hell und dunkel, Licht und Schatten. Beide leuchten setzen sich aus voneinander unabhängigen Elementen zusammen, die der Benutzer je nach gewünschter Lichtmodulation zu einander stellt. Dadurch entstehen immer wieder neue Räume und Körper, andere Lichtflächen und Schattenbereiche.
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Clemens Tissi, das letzte Jahrzehnt als Designhändler in der Potsdamer Strasse in Berlin aktiv, macht dort weiter wo er angefangen hat: mit der Gestaltung von Objekten.
Aus der Sicht von Clemens Tissi war Beschäftigung mit der Geschichte des Designs, mit Vintage Design, während der letzten fünfzehn Jahren wichtig und berechtigt in der Findung einer neuer Wertschätzung vergangener Positionen. Vintage war eine Haltung. Vintage ist aber mehr und mehr zu einer Mode geworden und verursacht als solche eigenartige Auswüchse; Re-Editionen alter Entwürfe in teils neuen Materialien, ein zunehmendes Missverständnis von Design als Kunst und die daraus resultierenden Entwürfe. Vintage wurde mehr und mehr zu Regression, Angst vor dem weiterführen der Moderne, Unsicherheit in formalen Fragen. Es scheint an der Zeit zu sein auf die Regression mit Progression zu antworten... das jedenfalls ist der Schluss, den ein Designhändler aus seiner mehr als zehnjährigen Arbeit mit Vintagedesign zieht, um sich nun also wieder seiner ursprünglichen Tätigkeit als Entwerfer zu widmen.
Die neuen, eigenen Objekte entziehen sich durch die Wahl des Materials (MDF von Hand lackiert in weiß oder lichtgrau) der Gefahr einer Überlagerung theoretischer und formaler Fragen durch Oberflächenthemen, Hightechherstellung und der Erschöpfung in Materialoriginalität. Sie widmen sich allein den fragen nach Körper, Fläche, An- und Abwesenheit von Volumen, Licht und Reflektion; Architektonischen Fragen also. Die Referenz der Objekte liegt nicht an einem bestimmbaren Punkt auf Design oder Architekturgeschichtlicher Linie, sie bewegen ihren Standort spielerisch und vermeiden eine Festlegung in einseitig formaler Bezugnahme.
objects: Lichtkiste und Stapellicht
Die zwei Leuchten 'Lichtkiste', eine Tisch- oder Bodenleuchte und 'Stapellicht', eine Stehleuchte, sind modellhaft architektonische Körper, aus denen Licht fällt. Das für Leuchten unübliche Material, lackiertes MDF, ermöglicht einen direkten Zugang zu den Themen Volumen und Fläche, hell und dunkel, Licht und Schatten. Beide leuchten setzen sich aus voneinander unabhängigen Elementen zusammen, die der Benutzer je nach gewünschter Lichtmodulation zu einander stellt. Dadurch entstehen immer wieder neue Räume und Körper, andere Lichtflächen und Schattenbereiche.
